Erfolgsgeheimnis Motivation

Motivation ist das Salz in der Suppe. Verabschieden Sie sich von dem Gerücht, dass Erfolg nur durch harte Arbeit und Disziplin erreichbar ist. Es gibt Wege und Möglichkeiten, wie Sie Ihre Ziele mit Spaß und Leichtigkeit erreichen können.

Inhalt:

1. Motivation durch Freude
2. Veränderung benötigt Zeit
3. Motivation folgt den Gedanken
4. Ergebnisse visualisieren
5. Motivation braucht Balance

Jeder hat es einmal getan: Am 31.12. werden die guten Vorsätze für das neue Jahr mit höchster Motivation ausgegeben, aber im hektischen Alltag sind die meisten davon schon wieder bald in Vergessenheit geraten. Meist bleibt alles beim Alten.

1. Motivation durch Freude an der Aufgabe und Verantwortung

Ein starker Willen und Selbstdisziplin sind zwar neben großer Motivation meist unabdingbar für Höchstleistungen und herausragenden Erfolg. Dies ist jedoch nicht gleichbedeutend mit "Schweiß und Blut".

a) Die richtige Einstellung macht den Unterschied

Rekorde und persönliche Bestmarken können auch mit Leichtigkeit und Freude erreicht werden. Wer Spaß an seiner Arbeit hat, wird morgens mit Freude auf den Tag und gut gelaunt aus dem Bett springen. Wer sich mit seiner Aufgabe oder seinen Zielen identifiziert, kann mit der täglichen Arbeit daran höchste Befriedigung finden und benötigt umso weniger Motivation für die notwendigen Aufgaben.

b) Sie entscheiden selbst. Immer.

Wer kennt die Menschen nicht, die immer andere für ihr Unglück verantwortlich machen? Schuld ist der Staat, der Chef, die Kinder, der Partner, die Mitarbeiter oder die Kunden. Motivation heißt Verantwortung übernehmen. Jeder kann alles verändern, wenn er will. Alles ist möglich, wenn Sie wollen.

2. Veränderung benötigt Zeit

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die Gedanken von heute sind das Resultat von Erfahrungen aus der Vergangenheit. Persönliche Veränderung erfordert Motivation und eine neue Programmierung der Gedanken im Kopf. Eine große Veränderung ist nur möglich, wenn sie mit einer kleinen Veränderung beginnt. Jede kleinste Veränderung schlechter Gewohnheiten in Ihrem Leben zieht dann automatisch weitere Veränderungen nach sich.

  • Seien Sie offen für Veränderungen.
  • Nehmen Sie einen anderen Weg zur Arbeit. Gehen Sie zu Fuß anstatt mit dem Fahrrad. Fahren Sie mit dem Zug anstatt mit dem Auto, etc.
  • Trinken Sie Wasser anstatt Kaffee.
  • Essen Sie morgens eine Banane.

Wer seine schlechten Gewohnheiten verändern will, kämpft am Anfang gegen einen Strom, der schier unüberwindlich erscheint. Der körperliche und zeitliche Aufwand ist zu Beginn sehr hoch, der Erfolg eher gering. Das drückt die Motivation. Nach einigen Wochen erreicht man jedoch einen magischen Punkt, an dem sich das Verhältnis zwischen Einsatz und Nutzen umkehrt und sich erste Erfolge messen lassen. 

3. Motivation folgt den eigenen Gedanken

Die Wahl der Worte ist von erheblicher Bedeutung für Ihre Gedanken und Ihre Motivation.

a) Wollen statt Müssen

Streichen Sie "müssen" aus Ihrem Wortschatz. Anstatt dessen "wollen" oder "dürfen" Sie etwas tun. Probieren Sie es aus und befreien Sie sich von Ihren eigenen Zwängen.

b) Richten Sie den Fokus auf Lösungen

Wenn Sie sich in Gedanken mit Lösungen für ein Problem beschäftigen, verändern Sie dadurch gleichzeitig Ihre Perspektive und Motivation. Dadurch steigen auch die Chancen erheblich, die erforderlichen und richtigen Lösungen für Ihre Probleme und Schwierigkeiten zu finden.

Ausreden bis jetzt
  Neue Perspektive bringt Motivation
Ich habe keine Zeit für .....   Wie kann ich mir die Zeit dafür nehmen, dass .....
Ich schaffe das nicht.   Wie kann ich diese Aufgabe wohl am besten lösen?
Das funktioniert nicht.   Welche Alternativen habe ich, die Aufgabe zu erledigen?
Ich komme nicht weiter.   Gibt es einen anderen Weg, das Ziel zu erreichen?
Das ist ja nicht machen.  

Wie mache ich den ersten Schritt?

Erfolgreiche Menschen richten ihren Focus immer auf das "Wie" der Lösung eines Problems, niemals auf das "Ob".

c) Positive Aussagen erzeugen Motivation

Das menschliche Gehirn ist erstaunlich, aber dennoch nicht in der Lage, auf negative Aussagen entsprechend zu reagieren. Sie glauben das nicht? Sicherlich haben Sie aber bereits den folgenden Text gelesen, obwohl da deutlich steht, dass Sie es nicht lesen sollen.

Bitte beachten Sie dieses Schild nicht!

Alle Ihre Wünsche, Vorsätze oder Ziele haben in Verbindung mit einer negativen Aussage keine Aussicht auf Erfolg. Negative Wünsche, Gefühle oder Aussagen bremsen Ihre Motivation aus. Sie können dieses Schild nicht "nicht beachten".

Wie sieht es nun damit aus?

  • Ab morgen werde ich nicht mehr rauchen.
  • Ab morgen werde ich nicht mehr so viel essen.
  • Ab morgen werde ich nicht mehr so lange schlafen.

Genau! Es wird sich nichts daran ändern, vielmehr werden Sie ab morgen mehr rauchen, mehr essen und länger schlafen, trotz immenser Motivation, das Gegenteil zu tun. Formulieren Sie Ihre Wünsche oder Ziele daher immer positiv und mit einem messbaren Ergebnis, damit die Motivation auch eine Chance hat. 

  • Ab morgen werde ich nur noch 3 Zigaretten rauchen, nächste Woche nur noch zwei, übernächste Woche nur noch eine und ab nächstem Monat keine mehr.
  • Ab morgen werde ich morgens nur einen Apfel essen, mittags eine normale Mahlzeit und abends maximal drei Scheiben Brot.
  • Ab morgen werde ich morgens um 8.00 Uhr aufstehen.

4. Das Ergebnis visualisieren bringt Motivation

Stellen Sie sich das gewünschte Ergebnis vor Ihrem geistigen Auge vor. Je bunter und schöner das Bild ist, desto besser stehen die Chancen, dass Sie mit entsprechender Motivation Ihr Ziel erreichen. Stellen Sie sich vor, wie es aussieht, wie es sich anfühlt, wie es sich anhört und was es sonst noch mit Ihnen macht. Der Erfolg beginnt im Kopf. Sie erhalten immer das, was Sie sich vorstellen, auch wenn Sie es nicht wollen.

Wissen Sie, wie sich Haile Gebrsellassie in 2007 auf seinen Weltrekordlauf in Berlin vorbereitet hat? Er läuft die Strecke bereits vor dem wirklichen Rennen einmal in Gedanken und zieht daraus seine Motivation. Am Ende stellt er sich vor, wie er durch das Ziel läuft. Wenn Sportler an den Start gehen, sind sie die Rennstrecke bereits Dutzende Male gelaufen, gefahren, geschwommen oder geflogen. Das ist Motivation par excellence.

5. Motivation braucht die richtige Balance

Die richtige Balance zwischen Herausforderung und den individuellen Fähigkeiten ist entscheidend für den Grad der Motivation und der Freude an der Tätigkeit.

  • Geringe individuelle Fähigkeiten und große Herausforderungen führen zu Stress und im Extremfall zum Abbruch der Tätigkeit.
  • Große individuelle Fähigkeiten und geringe Herausforderungen führen zu Langeweile und im Extremfall zum Abbruch der Tätigkeit.
  • Die Spannung und die Freude an der Aufgabe entsteht dort, wo die Herausforderung den individuellen Fähigkeiten entspricht oder diese in geringem Maß übersteigt.

Mihaly Csikszentmihalyi nannte diesen Zustand Flow, in dem sich Menschen befinden, wenn Sie durch eine Aufgabe so gefordert werden, dass sie alles um sich herum vergessen. Jedem ist dieser Zustand bekannt, wenn die Zeit vergeht "wie im Fluge", wenn man seine Umgebung nicht mehr wahrnimmt.


Hier können Sie den Artikel bewerten, kommentieren oder teilen:

Zusätzliche Informationen

Cookies erleichtern die Bereitstellung meiner Dienste. Mit der Nutzung meiner Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass ich Cookies verwende. Mehr Informationen zum Datenschutz.

Einverstanden.

EU Cookie Directive Module Information