Aufzeichnungspflichten

Die gesetzlichen Regelungen über die Führung der Lohnunterlagen gelten uneingeschränkt auch für geringfügig Beschäftigte. Danach hat der Arbeitgeber die maßgebenden Angaben zwecks Versicherungsfreiheit aufzuzeichnen und zu den Lohnunterlagen zu nehmen.

Hierzu gehören insbesondere Aufzeichnungen über

  • das monatliche Arbeitsentgelt,
  • die Beschäftigungsdauer,
  • die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit und tatsächlich geleistete Arbeitsstunden,
  • das Vorliegen weiterer Beschäftigungen (durch Erklärung des Beschäftigten).

Bei kurzfristigen Beschäftigten sind zusätzlich Nachweise oder Erklärungen über

  • eventuelle weitere kurzfristige Beschäftigungen im Kalenderjahr,
  • den Status des Beschäftigten (Hausfrau, Schüler, Student, Wehrdienstleistender, Zivildienstleistender, Arbeitsloser, Rentner).

zu den Lohnunterlagen zu nehmen. Hierzu empfiehlt sich die Verwendung eines Personalfragebogens.


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