Überschreitung der Umsatzgrenzen

Viele Existenzgründer beginnen als sog. Kleinunternehmer. Werden die maßgeblichen Umsatzgrenzen überschritten, verliert der Kleinunternehmer jedoch seinen Status mit folgenden Auswirkungen.

Sobald der Kleinunternehmer die maßgebliche Umsatzgrenze von 17.500 Euro überschritten hat, sollte er sich mit dem zuständigen Finanzamt in Verbindung setzen und auf den Verlust des Status als Kleinunternehmer hinweisen. Dies sollte spätestens zu Beginn des folgenden Wirtschaftsjahres erfolgen, da ab diesem Zeitpunkt die Kleinunternehmerregelung gem. § 19 UStG nicht mehr angewendet werden darf und somit auch Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben sind. 

Tipp:

Droht eine geringfügige Überschreitung der Umsatzgrenze von 17.500 Euro im Gründungsjahr oder in den folgenden Jahren, kann man den Verlust des Status als Kleinunternehmer durch eine zeitliche Verschiebung einer oder mehrerer Rechnungen ins folgende Jahr verhindern. So lässt sich die Anwendung der Kleinunternehmerregelung für ein weiteres Jahr „retten“. Beim Kleinunternehmer ist lediglich der Zeitpunkt der Zahlung für die Zuordnung zur Abrechnungsperiode entscheidend. Die Einnahmen sind also erst dann steuerlich zu erfassen bzw. zu buchen, wenn Sie beim Kleinunternehmer auf der Bank oder in bar eingehen. Auf diese Weise kann der Kleinunternehmer seinen Umsatz etwas steuern und unter Umständen ins Folgejahr verschieben.


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