Wege zum Geld verdienen

Die Möglichkeiten zum Geld verdienen im Internet sind zwar unbegrenzt, aber letztendlich kann man die nachfolgenden Wege grob unterscheiden, wenn man die Online-Shops unberücksichtigt lässt.

Inhalt:

1. Adsense Anzeigen
2. Linkverkauf und Paid Content
3. Partnerprogramme (Affiliate-Marketing)
4. Eigenvermarktung einer eigenen Internetseite
5. Verdienstchancen zum Geld verdienen

Der eine Weg nutzt die Vermarktung einer eigenen Internetseite und ihrer Inhalte, der andere nutzt Partnerprogramme, mit denen Produkte oder Dienstleistungen anderer Anbieter vermarktet werden. 

1. Einnahmen durch Adsense-Anzeigen

Adsense-Anzeigen bieten auch Betreibern kleiner Webseiten oder Blogs die Möglichkeit, mittels Werbung in verschiedenen Formen und Farben Geld zu verdienen, wobei die Anzeigen immer thematisch passend zum jeweiligen Inhalt der Webseite erzeugt werden. Das Google-AdSense-Programm ist das bekannteste Werbenetzwerk und tritt als Mittler zwischen Werbetreibenden (gleich welcher Größe) und dem Webmaster auf. Die Anmeldung zu Google Adsense und die Verwaltung der Anzeigen ist zwar einfach und übersichtlich, aber für den Anfänger an manchen Stellen trotzdem erläuterungsbedürftig.

2. Linkverkauf und Paid Content

Gerade für junge Seiten sind die Anbieter zur Vermarktung von Textlinks und Paid Contents sehr hilfreich, weil Direktvermarktung mangels hoher Besucherzahlen meist (noch) nicht realisierbar ist. Aber auch für etablierte Webseiten und Blogs sind die Vermarkter sog. Textlinks, Postlinks oder Paid Contents sehr interessant, da sich hier in der Regel schnell relevante Einnahmen erzielen lassen. Inzwischen gibt es einige Anbieter am Markt, die den Betreibern sog. Content-Webseiten oder Blogs die Möglichkeit bieten, mittels

  • Textlinks,
  • Postlinks oder
  • bezahlten Artikeln

neben dem klassischen Google Adsense zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Auf den Plattformen dieser Anbieter können Webmaster ihre Internetseiten oder Blogs eintragen und zur Vermarktung der oben genannten Kategorien freigeben. Die Dienstleister übernehmen in der Regel die Vermarktung und wickeln die administrative Arbeit zwischen Webmaster und Käufer ab. Der Käufer eines Textlinks, Postlinks oder individuellen Artikels bezahlt diesen an den Dienstleister, welcher wiederum gegenüber dem Webmaster abrechnet und den Linkpreis unter Abzug einer Provision an den Verkäufer weitergibt. Außerdem bieten diese Dienste einen ganz entscheidenden Vorteil: da es am Markt nur einige wenige Anbieter gibt, konzentrieren sich auch die Käufer sog. Links oder Artikel auf diese Seiten, wodurch sich die Chancen auf einen erfolgreichen Verkauf erheblich erhöht. Die Preisgestaltung ist zwischen den einzelnen Anbietern unterschiedlich. Während Linklift die Preise der angebotenen Textlinks vorgibt, können diese bei Teliad selbst bestimmt werden. 

Achtung!

Beim Linkverkauf oder Verkauf einzelner Artikel ist darauf hinzuweisen, dass diese Alternative zum Geld verdienen im Internet gegen die von Google veröffentlichten Richtlinien verstößt. Hiernach müssen bezahlte Links oder Inhalte als solche gekennzeichnet und mit einem "nofollow" versehen werden. Das wiederrum würde einen Link derart entwerten, dass niemand dafür bezahlen will. Gleichwohl besteht das Risiko, dass Google eine entsprechende Webseite mit bezahlten Links oder Inhalten derart bestraft, dass der PageRank abgewertet oder die Seite gar komplett aus den Suchergebnissen entfernt wird. Hintergrund dafür ist das von Google entwickelte PageRank-System, das auf der Link-Popularität (= Anzahl und Qualität der Backlinks) einer Webseite oder eines Blogs aufbaut. Deshalb will man bei Google den Handel mit Backlinks und bezahlten Artikeln so weit wie möglich unterbinden. Nichtsdestotrotz hat sich der Handel in der Praxis durchgesetzt und ist im Bereich der Suchmaschinenoptimierung nicht mehr wegzudenken. Wer auf seinen Webseiten Links verkaufen will, muss sich daher diesem Risiko bewusst sein und stets auf eine explizite Qualität und Themenrelevanz verkaufter Backlinks achten. 

3. Partnerprogramme (Affiliate-Marketing)

Wesentlich geringere Anforderungen an die Inhalte und Qualität einer Webseite sind bei den Kooperations- und Partnerprogrammen zu erfüllen. Diese Systeme bauen darauf auf, dass über die eigenen Webseiten Banner oder Links der entsprechenden Partner platziert werden, um deren Produkte oder Dienstleistungen auf Provisionsbasis zu verkaufen. Abgerechnet wird per Klick oder bei vermitteltem Geschäft (= Sale). An erster Stelle sind die Einnahmen zu nennen aus

Inzwischen existieren eine unüberschaubare Anzahl verschiedener Partnerprogramme, die teilweise von den Anbietern selbst oder durch entsprechende Portale verwaltet werden.

4. Eigenvermarktung einer eigenen Internetseite

Neben den klassischen Formen zum Geld verdienen im Internet - wie Google Adsense, Partnerprogramme und Paid Links gibt es noch eine weitere lukrative Alternative zum Geld verdienen: Selbstvermarktung bzw. Direktwerbung. In dieser Kategorie zeige ich die Voraussetzungen und die Möglichkeiten, wie man sich hier eine weitere Einnahmequelle erschließt. Die individuelle Vermarktung der eigenen Internetseiten und Blogs ist erfahrungsgemäß eine der ertragreichsten Einnahmequellen, aber auch mit etwas mehr Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Bei sehr gut monetarisierten Internetseiten ist der Anteil der Eigenvermarktung am Gesamtumsatz meistens am größten. Eine der wenigen Erhebungen in diese Richtung zeigt einen spürbar ansteigenden Anteil der Eigenvermarktung am Gesamtumsatz in Abhängigkeit vom Verdienst. Anders ausgedrückt: "Je mehr Einnahmen mit einer Webseite generiert werden, desto höher ist der Anteil der Direktwerbung".

Eine erfolgreiche Eigenvermarktung setzt zunächst eine gut etablierte und vernetzte Webseite mit individuellen Inhalten von hoher Qualität voraus, die sich durch nachhaltige, hohe und gut dokumentierte Besucherzahlen auszeichnet. Daher ist nicht jede Webseite dazu geeignet, mittels Eigenvermarktung Geld im Internet zu verdienen. Die Eigenvermarktung einer Webseite richtet sich an Werbekunden, Sponsoren oder Spender, die sich über die Kooperation oder die Werbung auf der Webseite einen Eigennutzen versprechen. Der Betreiber der Webseite muss jedoch gewisse Kenntnisse mitbringen über

  • Konzeption der Werbeplätze,
  • Inhalte der Sponsorenverträge oder
  • Spenderprogrammen.

Bevor die Eigenvermarktung einer eigenen Internetseite nennenswerte Einnahmen schafft, müssen die entsprechenden Inhalte geschaffen, publiziert und verbreitet werden. Auch eine entsprechende Analyse der Webseite und ihrer Kennzahlen ist erforderlich, um den entsprechenden Kunden die relevanten Kennzahlen zur Verfügung zu stellen.  

5. Verdienstchancen zum Geld verdienen im Internet

Grundsätzlich ist jedem Betreiber einer Webseite ein gesunder Mix aus den oben genannten Bereichen zu raten, da alle ihre Vor- und Nachteile haben. Bislang gibt es nur sehr wenige Untersuchungen darüber, welche Verdienstmöglichkeiten für Webseiten im Internet bestehen, soweit diese nicht als Online-Shop fungieren. 

Eine schon etwas ältere Untersuchung beschäftigte sich mit den Verdienstmöglichkeiten eines Bloggers und kam zu folgendem Ergebnis: 

  • Der wesentliche Teil der untersuchten Blogs (ca. rund 80%) erzielt monatliche Einnahmen bis zu EUR 500,00.
  • Der geringere Anteil (rund 20%) erzielt monatliche Einnahmen zwischen EUR 500,00 und EUR 10.000,00.

Nicht überraschend ist die Tatsache, dass ältere Blogs mehr Geld verdienen als junge Projekte. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass eine gewisse Schwelle an guten Inhalten erst nach und nach erarbeitet werden kann und die Marketing-Grundlagen für eine gute Platzierung in den Suchergebnissen der Suchmaschinen Schritt für Schritt geschaffen werden müssen. Das bedeutet auch, dass die Höhe der Einnahmen in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen wird. Das deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen. Wer im Internet nennenswert Geld verdienen will, sollte sich also (auch) mit anderen Alternativen beschäftigen. 


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