1. Phase der Existenzgründung: Orientierung und Analyse

Eine Existenzgründung ist in der Regel ein Schritt mit tiefgreifenden Auswirkungen auf alle Lebensbereiche eines Existenzgründers und sollte daher gut überlegt und vorbereitet sein. Sehr oft erfolgt die Existenzgründung nebenbei aus einem Angestelltenverhältnis oder aus der Arbeitslosigkeit, so dass ausreichend Zeit besteht, den Eintritt in die Selbständigkeit umfassend vorzubereiten.

Inhalt:

  1. Unternehmertest
  2. Existenzgründungsberatung
  3. Analyse der Geschäftsidee

Den gesamten Prozeß der Existenzgründung von der Geschäftsidee bis zum Businessplan kann man dabei in mehrere Phasen gliedern, wobei die 1. Phase der Existenzgründung immer mit einer Analyse der Geschäftsidee und der eigenen Persönlichkeit beginnen sollte.

 1. Unternehmertest

Zu einer gründlichen Vorbereitung einer Existenzgründung gehört an erster Stelle die Analyse der eigenen Persönlichkeit sowie der notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen. Ziel dieser Analyse ist die Antwort auf die Frage, ob Sie als Existenzgründer die persönlichen Eigenschaften besitzen, die von einem erfolgreichen Unternehmer gefordert werden. An erster Stelle steht daher ein Persönlichkeitstest mit der Frage, ob Sie persönlich als Unternehmer geeignet sind?

Hier geht es in erster Linie um die Analyse, inwieweit Sie die erforderlichen Eigenschaften eines Unternehmers besitzen, zu denen vor allem die folgenden Eigenschaften gehören:

  • Selbstdisziplin,
  • Zielstrebigkeit,
  • Kommunikationsfähigkeiten,
  • Kreativität und
  • Risikobewusstsein,
  • Branchenerfahrung und
  • fachliches und kaufmännisches Wissen.

Überdurchschnittliches fachliches und kaufmännisches Wissen kann Mängel bei anderen Eigenschaften ausgleichen, aber umgekehrt ist es deutlich schwieriger.

2. Bedarf einer Existenzgründungsberatung klären

Eine Existenzgründung ist ein komplexer Vorgang mit vielzähligen Alternativen und Fehlerquellen. Je früher der Existenzgründer die Hilfe eines externen Existenzgründungsberaters in Anspruch nimmt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Start-ups. Die Angebote für Existenzgründer in diesem Bereich sind vielseitig, kostengünstig und effizient. Ziel einer solchen Beratung sind in erster Linie Entscheidungshilfen, in welchen Bereichen noch Informationsbedarf besteht. Mangelnde Informationen gehören nach wie zu den häufigsten Ursachen für das frühzeitige Aus eines jungen Unternehmers!

3. Fachmännische Analyse und Beurteilung der Geschäftsidee

Mit einem solchen frühzeitigen Beratungsgespräch kann durch einen neutralen und erfahrenen Berater zugleich die Geschäftsidee dahingehend beurteilt werden, ob die Erfolgs- und Gewinnaussichten realistisch beurteilt werden und ob zusätzlicher Finanzierungsbedarf besteht:

  • Erfolgsaussichten der Geschäftsidee?
  • Sind die persönlichen und fachlichen Kenntnisse ausreichend?
  • Markteinschätzungen eines neutralen Beraters?
  • Besteht ein Finanzierungsbedarf?
  • Sind die Gewinnaussichten realistisch und lohnenswert für eine Existenzgründung?

Nach wie vor gehören Informationsdefizite und eigene Beurteilungsfehler zu den häufigsten Fehlern bei der Existenzgründung, die im schlimmsten Fall auch zum Scheitern führen können.


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